Regierungspräsidentin Gisela Walsken überreicht 25 Mio Euro



5 Prozent der Landesmittel fließen in Projekte zur Integration von Flüchtlingen im Regierungsbezirk Köln

Regierungspräsidentin Gisela Walsken überreichte heute an 28 Kommunen 32 Zuwendungsbescheide über insge-samt 25 Millionen Euro aus dem lan-desweiten Sonderprogramm „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“. Damit fließen 35 Prozent der gesamten Landesmittel von 72 Millionen Euro in den Regie-rungsbezirk Köln. „Diese Projekte bieten Flüchtlingen eine echte Chance, um hier wirklich ankommen zu können. Ausgezeichnete Ideen für Orte der Begegnungen können jetzt realisiert werden und fördern den sozialen Zusammenhalt aller Menschen in den Kommunen,“ betont die Regierungspräsidentin.

Die Gelder dienen für Maßnahmen, die das Zusammenleben in den Quartieren nachhaltig verbessern und stärken. Neben Begegnungszentren und Sport-stätten schaffen die Kommunen Räume für Förderklassen. Begleitend zu den baulichen Maßnahmen werden Stellen im Quartiers- und Ehrenamtsmanagement gefördert. Damit wird nicht nur die Integration von Flüchtlingen unterstützt, sondern auch die Entwicklung von Städten und Gemeinden vorangebracht.

Das Ministerium für Bauen, Wohnung, Stadtentwicklung und Verkehr Nord-rhein-Westfalen unterstützt mit dem zusätzlichen Sonderprogramm städtebauliche Projekte im Bereich der Daseinsvorsorge und begleitende Maßnahmen. Knapp jede zweite Kommune im Land hatte sich um Fördermittel beworben.


1,4 Millionen Euro brachte Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian mit nach Bad Münstereifel. Die Gewährung dieser Städtebaufördermittel ermöglicht es, der als bürgerschaftliche Gemeinschaftsaufgabe verstandenen Integration in den Ortsteilen Lethert und Mahlberg ein Zuhause zu geben.

Mit den Mitteln soll die ehemalige Reithalle in Lethert baulich ertüchtigt und umgebaut werden als Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.
In Mahlberg ist vorgesehen, die ehemalige Schützenhalle zu sanieren und zur Begegnungsstätte umzunutzen.

Bei den beiden Objekten bedarf es umfangreicher baulicher Maßnahmen, da sie im erheblichen Maße sanierungsbedürftig sind. Erforderlich ist eine zweckorientierte Sanierungsplanung, bei der alle Beteiligten aktiv mitzunehmen sind.
 
Beide Vorhaben werden zudem als positiver städtebaulicher Impuls für die weitere dörfliche Entwicklung im Rahmen der integrierten Stadtentwicklungsplanung gewertet.

das Bild zeigt Frau Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian, Regierungspräsidentin Gisela Walsken, den Leiter Zentrale Immobilienverwaltung Ulrich Ley bei der Übergabe der Zuwendungsbescheide
Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian, Regierungspräsidentin Gisela Walsken, Leiter Zentrale Immobilienverwaltung Ulrich Ley bei der Übergabe der Zuwendungsbescheide

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